Heute vor einem Jahr: Hamburg

AlsterHamburg, 17.06.2013, morgens gegen acht Uhr. Jogging rund um die Außenalster. Der Weg führt unter anderem am Ruderclub Favorite Hammonia und am Konsulat der USA vorbei. Eine Bodenwelle im Sandweg etwa auf Höhe der Fontenay bringt mich zu Fall, ich stürze. Ich presse ein rustikales „So’n Schiet ober ook“ hervor, aber abgesehen davon, dass ich eine Handvoll Alsteruferstaub gefressen habe, ist nix weiter passiert.

Zu dieser Zeit anwesend: Ein Herr im Businessanzug, zwei Jogger, eine ältere Dame mit Hund und eine junge Frau auf einem Fahrrad. Alle kommen sofort auf mich zu und bieten mir Hilfe an. Der Geschäftsmann zückt sein Handy, um ggf. den Rettungswagen zu bestellen. „Alles in Ordnung? Ist was passiert?“-Fragen aus fünf Kehlen. Ich bedanke mich höflich, versichere, dass es mir bestens geht, und verabschiede mich von allen. Natürlich bei jedem einzeln mit Handschlag, Struppi bekommt einen Kinnkrauler.

Ich schüttele noch etwas Dreck von meiner Hose, dann setze ich meine Joggingrunde ohne weitere Zwischenfälle fort.

Zur Erinnerung und zum Vergleich verweise ich auf das, was vor einem Jahr, zwei Wochen und fünf Tagen passiert ist. Noch Fragen, warum ich mich in der norddeutschen Heimat wohler fühle als im Exil? Weitere Beispiele verfügbar.

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