Über den Tellerrand geschaut (3)

Fundstücke aus anderen Blogs – Heute: Blogparade – Die besten Hamburg-Tips

Im Blog Typisch Hamburch wurde zu einer Blogparade eingeladen. Ein Katalog von zehn Fragen zu Hamburg soll dabei durch soviele Blogs wie möglich wandern. Da mach‘ ich gerne mit:

1. Wo gibt es das beste Fischbrötchen Hamburgs?

Da habe ich gar keinen Favoriten, der aus allen heraussticht. In der einen Lokalität schmeckt das Brötchen mit Backfisch am besten, in der anderen das  Matjesbrötchen, und wiederum woanders das mit den Bismarckheringen. Kommt halt auch drauf an, worauf man grade Lust hat. Eins kann ich aber mit Bestimmtheit sagen: Er kommt zwar ohne Brötchen daher, dafür aber mit Labskaus dazu – der Gabelrollmops in den Krameramtsstuben am Michel ist genial.

2. In welchem Hamburger Club steigen die coolsten Parties?

O-haue-ha… Schon bei Frage zwei bin ich auf bestem Weg, die Teilnahme an dieser Blogparade komplett zu versauen. Ich bin überhaupt kein Clubgänger. Abendliche Unterhaltung genieße ich am liebsten bei Veranstaltungen wie einem Besuch in meinem Lieblingstheater oder bei Autorenlesungen in Buchhandlungen wie Boysen & Mauke an der Großen Johannisstraße. Aber wenn’s unbedingt eine Location sein soll, die als Club durchgehen kann, dann ist es das Blohm + Voss-Dock, das neben Schiffen auch einem (Jazz-)Club Raum bietet. Zwar nur gelegentlich im Rahmen des Elb Jazz Festivals, aber immerhin.

3. Von wo hat man den besten Blick auf die Alster?

Eigentlich auf dem gesamten Weg rund um die Außenalster. Das sich durch die diversen Bäume, Sträucher und andere Blickfänge immer wieder verändernde Bild wirkt, als würde man von einem lebensgroßen Diorama Hamburger Ansichten zum anderen gehen. Mal sieht man moderne Neubauten, mal Harvestehuder Villen in Uferlage, mal die Türme der Hauptkirchen. Wer auf seinen Alsterrundgang eine gute Spiegelreflexkamera mitnimmt, bekommt seinen 32-GB-Speicherchip spielend an einem Tag voll. Ich hab’s schon mal geschafft…

1. Reihe: Blick von Brücke 3 der Landungsbrücken 2. Reihe: Alsterpanoramen 3. Reihe: Krameramtsstuben 4. Planten un Blomen
1. Reihe: Blick von Brücke 3 der Landungsbrücken
2. Reihe: Alsterpanoramen
3. Reihe: Krameramtsstuben
4. Reihe: Planten un Blomen

 

4. In welchem Park chillt ihr am liebsten?

Da habe ich zwei Lieblinge:

  1. Bei Planten un Blomen, am liebsten im Japanischen Garten der Anlage. Auf einer der Bänke mit Blick auf das japanische Teehaus sind viele Ideen zu meinen Büchern Frag doch das VanilleeisRat mal, wer das Essen kocht und Rummelpott in ersten Skizzen niedergeschrieben worden, eben weil ich so herrlich entspannt war und den Kopf dafür frei hatte.
  2. Parkfriedhof Ohlsdorf. Einer meiner absoluten Lieblingsflecken Erde in Hamburg.  Besonders der Garten der Frauen hat es mir hier angetan. Auch ein friedlicher, kraftspendender Ort, wenn man mal einen meditativen Rückzugsort braucht, um ein paar Herzens- und Seelendinge mit sich selber abzumachen.

5. In welcher Hamburger Kneipe gibt es die geilsten Club-Konzerte?

Auch hier bin ich eher außen vor – ich mag gerne gesellige Abende in schicken Locations… pardon, Lokalen. Aber dann mit unaufdringlicher, kaum wahrnehmbarer Musik im Hintergrund oder vielleicht sogar gar keiner, wodurch die Atmosphäre viel mehr Platz für gute Gespräche mit spannenden Menschen lässt. Hier ist mein Favorit das Café Paris beim Rathaus.

6. Wo kann man in Hamburg am besten shoppen gehen?

Kommt drauf an, worauf man Wert legt. Für Filialisten wie Abercrombie & Fitch bleibt man am besten im Dunstkreis der Mönckebergstraße und des Hanseviertels. Die tollsten individuellen und inhabergeführten Läden habe ich am Eppendorfer Weg, an der Hegestraße in Hoheluft und an diversen Ecken in Ottensen gefunden. Ich empfehle den Einkauf abseits der Filialisten. In den individuellen Läden findet man die bessere Ware, das bessere Ambiente, das spannendere Einkaufserlebnis und das Wissen, wirklich in Hamburg zu sein, was einem bei der langweiligen Uniformität der Filialisten gerne mal verlorengeht. Außerdem sollte der Gentrifizierung durch die Großkonzerne Einhalt geboten werden.

7. Welches Hamburger Event darf man auf keinen Fall verpassen?

Von den jährlichen Events ist die Theaternacht mein Favorit – spannender Blick hinter die Kulissen aller teilnehmenden Theater, Ausblicke auf das, was in der nächsten Zeit auf die Bühnen kommt und spannende Begegnungen mit Leuten aus allen Bereichen vor und hinter den Kulissen. Am 13. September ist es wieder soweit!

Alle zwei Jahre findet zudem das Kreuzfahrtschifffestival Cruise Days statt. Zum Rahmenprogramm gehört stets die Kunstinstallation Blue Port. Bei Einbruch der Dämmerung wird das gesamte Hafenpanorama in ein faszinierendes blaues Licht getaucht, was faszinierende Ansichten eines Panoramas erlaubt, das man zu kennen glaubte und nunmehr doch ganz neu entdeckt.

8. Wo in Hamburg lässt es sich im Sommer am besten baden?

Im Freibad Stadtparksee. Es ist irre cool, wenn im selben Wasser, in dem man selber plantscht, plötzlich ein Alsterdampfer vorbeituckert (natürlich ist man durch eine Absperrung geschützt). Der Blick aufs Planetarium ist ebenfalls sensationell.

9. Wo ist der beste Platz mit Blick auf den Hamburger Hafen?

Da habe ich gleich vier Favoriten:

  1. Auf dem Oberdeck von Brücke 3 der St. Pauli Landungsbrücken
  2. Auf dem Sonnendeck einer Hafenfähre der Linie 62.
  3. Von der Aussichtsterrasse über der Hochbahn-/S-Bahn-Station Landungsbrücken auf dem Stintfang.
  4. Auf dem Dach des Dockland.

Für den nächsten Heimatbesuch in Hamburg Anfang 2017 ist zudem die Begutachtung der Plaza auf dm alten Kaispeicher der Elbphilharmonie geplant. Bericht folgt….

10. Warum ist Hamburg für Euch die schönste Stadt der Welt?

Schon mal versucht, Liebe zu erklären? Um es mit der NDR Radiocomedy-Ikone Stefanie Prigge zu sagen: „Es is‘ ja, wie’s is‘!“

Mehr Hamburg-Impressionen wie Reiseberichte und Momentaufnahmen aus der Hansestadt sind hier zu finden.

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5 Antworten auf “Über den Tellerrand geschaut (3)”

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