Burgerbegehren

Bei der unlängst zu Ende gegangenen Serie How I Met Your Mother gab es eine Folge, in der die Freunde um Ted Mosby von einem Ende New Yorks zum anderen mäandert sind, um jene Frittenschmiede wiederzufinden, in der sie einst DEN einen besten Burger, sozusagen den Burger aller Burger gegessen hatten. Denn an den Burger haben sie sich erinnert, nur an die Location nicht.

Hach, wie gut ich sie verstehen kann. Ich hätte auch mal wieder Lust auf DEN einen besten Burger, sozusagen den Burger aller Burger. Natürlich nicht aus einer der weltweit agierenden Ketten, sondern aus einem kleinen unabhängigen Laden, denn nur dort bekommt man Burger so hin: Herrlich cross getoastetes Brot, noch ganz warm und überhaupt nicht pappig. Tomaten, die noch richtig nach Tomaten schmecken. Kopfsalat, der nicht nur Wasser in Blattform ist. Die selbst täglich frisch angerührte Sauce perfekt gewürzt und der Falafel-Bratklops (remember: Ich bin Vegetarier) in der Mitte von alledem – Hmjamm-hmjamm! Alles unbeschreiblich lecker und man wird sogar satt davon.

Mein Problem ist etwas anders gelagert als bei Ted & Co., denn ich weiß ganz genau, wo die entsprechende Burgerschmiede ist. Ich bin nur zu geizig, mal eben zwischendurch auf einen Burger dorthin zu fahren. Die Kosten der Bahnreise hin und retour stehen nämlich mit einer Quote von 1:12 in keinem zu rechtfertigenden Verhältnis.

Es sind eben nicht alle Burgerbegehren in diesem Land erfolgreich…

Advertisements