Wenn eins zum anderen kommt

Wenn man sich beim Schnack mit lieben Menschen so bannig tüchtig verquatscht und dabei tausende Themen berührt, nennt man das im Ruhrgebiet auch scherzhaft „von Arschbacken auf Kuchen backen kommen.“

Beim Schreiben kann es auch passieren, dass eins zum anderen kommt, wie ich hier schon einmal berichtet hat. Dass aus einer einzigen Kurzgeschichte plötzlich ein ganzes Buch geworden ist, scheint allerdings einige Menschen zu beunruhigen. Denn seit der Rummelpott vor gut zwei Wochen veröffentlicht wurde, sind bei mir mehrere besorgte Fragen eingegangen, ob ich die beiden Jungs Holger & Christoph aus Wodka für die Königin und Frag doch das Vanilleeis vergessen oder gar in den literarischen Ruhestand geschickt hätte.

Keine Sorge – dem ist nicht so. Die beiden nebst Hund Charly erfreuen sich bester Gesundheit, und es wird auch nochmal was Neues mit den beiden zu lesen geben.

Es dauert nur noch eine Weile, und daran ist die Sache mit der Recherche schuld.

Obwohl Recherche – wie ich finde – noch vor dem eigentlichen Schreiben der mühsamste Teil bei einem Manuskript ist, da die benötigten Informationen oft kleinstteilig auf unzählige Quellen verteilt sind, macht sie mir am meisten Spaß. Man taucht in so spannende Welten ein und bekommt manchmal mehr Material zusammen als man für das eigentliche Projekt braucht.

Genau das ist mir nicht nur beim Rummelpott passiert, sondern auch bei den Vorbereitungen zum neuen Abenteuer aus dem Leben von Holger und Christoph. Wie man hier deutlich sehen kann, ist genug Story-Stoff für eine ganz andere Geschichte mit ganz anderen Jungs im Zeichen Rainbow Flag eingefallen:

Ich habe im Moment, ehrlich gesagt, noch keine genaue Vorstellung, welcher von den beiden Romanen zuerst kommen wird, aber das erhöht ja auch den Überraschungseffekt, wenn es soweit ist…

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4 Antworten auf “Wenn eins zum anderen kommt”

  1. Das „Problem“ mit dem verkatschen oder verschreiben kenne ich… Da heisst es dann leider kürzen. Eines der Dinge, die ich überhaupt nicht kann. „Von Arschbacken auf Kuchen backen“ ist ein herrlicher Ausdruck, den muss ich mir unbedingt merken. Ich lach mich grad vom Stuhl 🙂

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