Das kann man auch einfacher haben

Moin.

Erinnert ihr euch noch an die Sache mit dem Kino und dem Püschern? Schon dabei hatte ich so ein Gefühl von „Was soll das?“. Aber es gibt ja immer noch Leute, die einen draufsetzen.

Vor zwei oder drei Tagen ist im Fernsehen eine neue App vorgestellt worden, mit der sich anstrengende Beifahrer im Auto selbst mäßigen sollen, sie sich z. B. nicht mehr zum Mitbremsen animiert fühlen oder die am Steuer sitzende Person durch ihre lautstarke Besserwisserei in ein Nervenbündel verwandeln.

Dafür braucht man also neuerdings ’ne App?

Komisch. Mein Vater hat das schon vor vierzig Jahren viel effektiver geregelt. Mal abgesehen davon, dass es derlei damals noch nicht gab, hätte er ein Smartphone oder Tablet überhaupt nicht an Bord seines Simca 1000 GL gebraucht.

Wenn ihm ein Beifahrer wie oben geschildert auf den Geist ging, ist er einfach rechts ran gefahren, hat den Störenfried rausgeschmissen und ist ohne ihn weitergefahren. Meistens war besagter Beifahrer bei der nächsten gemeinsamen Fahrt ganz pflegeleicht und geschmeidig.

Müsste doch heute auch noch funktionieren, oder?

 

 

 


Hinweis: Die Titelgraphik dieses Beitrags stammt aus dem Pool frei verwendbarer Bilder von Pixabay und befindet sich unter dem Vermerk CC0 der Creative Commons in der Public Domain.

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3 Antworten auf “Das kann man auch einfacher haben”

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