Alles neu macht der Mai

Tauwetter in Korea, das Comeback einer schwedischen Tanzkapelle, beim Fährschiff Peter Pan scheint nach langem Werftaufenthalt in Bremerhaven endlich die Verlängerung um 30 m mit allem Drum und Dran abgeschlossen zu sein… Es gibt dieser Tage genügend Nachrichten im Weltgeschehen, die unsere Aufmerksamkeit an sich binden. Die Sorgen und Nöte bzw. die Rechte und Pflichten von Bloggern fallen da kaum auf, auch wenn wir im Mai von einer recht großen Gesetzesänderung betroffen sein werden: Der Datenschutz wird angepasst.

Für den User mag das ganz viele Vorteile und Sicherheiten bringen, für uns eher kleine Blogger, die keine eigene Social Media-Abteilung rekrutieren können, schafft die Fülle von Veränderungen eine ganze Menge Arbeit, in die man sich erstmal reinfinden muss.

Das hat natürlich nicht nur mit den Änderungen in den Datenschutzgesetzen zu tun. Die Figur, die Facebook in der Datengeschichte derzeit abgibt, ist mehr als fragwürdig. Außerdem ist die Bedienung für Gefällt mir-Seiten mit jeder „Verbesserung“ unübersichtlicher und komplizierter geworden. Und unzuverlässiger. Mal erfüllen Automatikfunktionen ihren vorgesehenen Zweck, mal nicht. Es ist ein echtes Glücksspiel. Dafür hat die Werbung für die kostenpflichtigen Zusatzangebote eine Penetranz angenommen, die für mich als User nicht mehr zu ertragen ist.

Das alles hat sich zu einem Energievampir entwickelt, der mich von dem abhält, was ich wirklich machen möchte – schreiben.

An diesem Punkt entscheidet man sich, Prioritäten zu setzen.

Für mein Wortgepüttscher bedeutet das: Adieu, Facebook. Die Aktivitäten dort werden ab dem 1. Mai 2018 nicht mehr verfügbar sein, die Seite gelöscht. Vielen Dank an alle, die mir dort gefolgt sind – verbunden mit der Einladung, einfach für neues Wortgepüttscher gleich hier hereinzuschauen. Denn hier geht es natürlich weiter!

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7 Antworten auf “Alles neu macht der Mai”

        1. Es war mal eine ganz nette Art, um unkompliziert die Kontakte in alle Welt zu pflegen; ich gab ja Freunde in UK, USA, NZ, DK, SWE. Aber inzwischen gibt es ja auch Skype und der Kontakt kann trotz Entfernung noch intensiver gestaltet werden.

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    1. Genau. Bevor ich auf das „Seite löschen“ geklickt habe, bin ich nochmal intensiv in mich gegangen um zu schauen, ob es vielleicht doch noch einen guten Grund gibt, die Facebook-Seite weiterhin zu betreiben. Ich habe keinen gefunden…..

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  1. Deprimierender finde ich, dass diverse liebgewonnene Blogger:innen und kritische Stimmen sich verabschieden, weil’s ihnen zu viel Aufwand ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Wenn ich nur noch mit relativ viel Geld oder eigenem Serverhosting bloggen kann. Wenn das Impressum Pflicht wird. Und so weiter. Dann hätte ich 2011 gar nicht so anonym starten können, wie es damals nötig war.

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