Das mach ich doch mit links!

„Immer das schöne Händchen geben.“

Düwel ook, was habe ich als Kind diesen Satz gehasst, wenn ich ihn – meist von ältlichen Tanten – um die Ohren gehauen bekommen habe. Als noch recht lütter Buttscher konnte ich einfach nicht verstehen, was an meiner linken Hand hässlich sein sollte. Sie war doch nur das gespiegelte Pendant zu meiner rechten: Sie konnte genau so gut Besteck bei Tisch halten, das Zähneputzen funktionierte bestens, Weiterlesen

Treppenhäuser for Future

Flurwoche, Treppenwoche, Scheuerwoche, Große Hausordnung, „Der lästige Scheiß“ – es gibt Dutzende Begriffe für eines der urdeutschesten Riten, nämlich die allwöchentliche Reinigung des Hausflures. Schwäbische Hausfrauen haben es darin zu unerreichter Perfektion gebracht, und im hohen Norden sind ganze Theaterstücke darüber geschrieben worden, in denen sich Leute unter anderem darüber auslassen, dass sie es als Beamtenfrauen nun wirklich nicht nötig haben, für ihre säumigen Nachbarn den Schietenkleier zu spielen.

Nun bin ich zwar auch Beamten… äh…

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Spukgeschichte

Eigentlich bin ich das, was man „Hart im Nehmen“ nennt. Also, wenn es um Gruselfilme/-bücher/-hörspiele geht. Splatterfilme finde ich zum Beispiel verdammt langweilig. Da, wo andere Leute kotzen gehen, wenn auf der Leinwand oder im Glotzkasten mal wieder ein Bauch aufgeschlitzt wird, greife ich erst recht nochmal in die Tüte mit dem Naschzeug. Denn eins ist ja wohl klar:

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Spökenkiekerei

Eenich bün ik dat, wat een so „hart in’t Nehmen“ nennt. Also, wenn dat um Gruselfilms/-beukers/-hörspielens geiht. Splatterfilms find ik to’n Bispeel aasig langwielig. Dor, wo anner Lüüd speien goht, wenn op de Leinwand ode in’n Glotzkasten mol wedder so’n Pansen opschlitzt ward, pack ik erst recht nochmol in de Tüt mit dat Schnatertüch. Denn eent is jo wull klor:

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