Sie kommt um den Berg herum, wenn sie kommt

Oder im englischen Original: „She’ll be comin‘ ’round the mountain when the comes…“

Wer, verdammt nochmal, ist „Sie“??? Worum geht es in diesem alten Traditional? Das habe ich nie begriffen. Ist das ein altes religiöses Lied und besingt irgendeine Heilige, die um irgendeinen ebenso heiligen Berg herumstratzt?

Stammt es aus der Zeit, als der Wilde Westen per Eisenbahn erschlossen wurde? Die alten Dampflokführer pflegten ja ein ähnlich inniges Verhältnis zu ihren Maschinen wie Seeleute zu Schiffen, darum sind Lokomotiven bei ihnen grunsätzlich weiblich und somit „She“.

Oder ist es gar tatsächlich jene Tante aus Marokko aus der deutschen Textfassung?

Man weiß es nicht. Weiterlesen „Sie kommt um den Berg herum, wenn sie kommt“

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Kommong ßa wa?

Es gibt so Dinge, die hat man einfach nicht auf dem Schirm, bis sie einen regelrecht verfolgen. Da wird man in einem Zeitungsartikel mit dem Wort „Aurikel“ konfrontiert, das man rund neun Jahre nicht gehört hat. Es zaubert einem ein Lächeln auf das Gesicht, denn es sind die Lieblingsblumen der vor eben diesen neun Jahren verstorbenen Großmutter gewesen. Plötzlich ist man von Aurikeln umgeben: Weiterlesen „Kommong ßa wa?“

Krumme Geschäfte beim Goldfischteich

Was ihr auf dem Bild in dieser Geschichte seht, ist mal der Goldfischteich meiner Großeltern gewesen. Zweimal im Jahr ging es wie bei Wilhelm Tell zu: „Der See, er lädt zum Bade“ – oder so ähnlich. Schiller ist damals im Deutschunterricht ein bisschen kurz gekommen. Der Pauker hat uns lieber Effi Briest lesen und Die Brücke am Tay auswendig aufsagen lassen, und die sind nun mal von Fontane.

Jedenfalls bin ich der bedauernswerte Kerl gewesen, Weiterlesen „Krumme Geschäfte beim Goldfischteich“

Krumme Geschäff bi’n Geelfischdiek

Wat ji op dat Beld in düssen Vertellen seht, is mol de Geelfischdiek vun mien Grotöllern wesen. Tweemol in’t Johr ging dat as bi Wilhelm Tell to: „Der See, er lädt zum Bade“ – ode so ähnlich.  Schiller is domols in’n Düütschünnericht ’n böten wat kort kamen. De Pauker hett uns leever Effi Briest lesen un Die Brücke am Tay utwennig opseggen loten, un de sünd nu mol vun Fontane.

Jedenfalls bün ik de arm Stackel wesen, Weiterlesen „Krumme Geschäff bi’n Geelfischdiek“