Ziemlich befriedigend

Meine Augen waren groß wie Suppenteller, als sie meinem Fernseher hinterher blickten. Meine Eltern nahmen mir das Ding doch tatsächlich für das Wochenende weg! Dabei hatten sie mich nicht dabei erwischt, wie ich wieder einmal heimlich Dallas schaute, statt der Mathearbeit am nächsten Morgen entgegen zu ruhen. Ich hatte einfach nur den neuen Mercedes, den mein Großvater sich gekauft hatte, als toll bezeichnet.

Okay, der Wahrheit halber muss ich zugeben: Weiterlesen „Ziemlich befriedigend“

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Valentinstag

Mein Mann und ich gehören nicht wirklich zu jenen, die um dem Valentinstag ein besonderes Geschiss machen. Warum auch? Jedes „Guten Morgen, Schatz“, jedes „Pass auf dich auf“, jedes „Komm, ich nehm dir die schwere Einkaufstasche ab“ sagt so viel mehr als der Strauß Blumen oder die Schachtel Pralinen am 14. Februar.

Am nächsten bin ich einem Valentinstagsgeschenk für meinen Mann gekommen, als ich ihm in unserem ersten oder zweiten Jahr zusammen den Gefallen getan habe,

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Wie? Jetzt schon?

Wenn ich an jedem Donnerstag um kurz vor acht für meinen allwöchentlichen medizinischen Termin das Haus verlasse, ist das ein Routinemarsch wie der Weg zum Job: Feste Strecke, festes Ziel, immer die gleichen Leute, immer zur gleichen Zeit. Einziges Zeichen von Veränderung sind die Blätter an den Bäumen im Kreislauf der Jahreszeiten. Selbst der Aufbau des hässlichsten Adventsgesteckes der Welt, also des riesigen Weihnachts-„Baumes“, auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt ab Ende Oktober wird nicht viel anders wahrgenommen. Nämlich gar nicht. Weil es Gewohnheit ist.

Heute Morgen habe ich es dann doch mal wahrgenommen: Weiterlesen „Wie? Jetzt schon?“

Sommerzeit

Der Zenith ist überschritten. Noch ein paar Tage, in denen man hier und da ein paar Bemerkungen zum Thema aufschnappt, und dann ist wieder Ruhe für sieben Monate. Es ist eines dieses weiteren Themen, über die sich so herrlich nörgeln lässt. Und darin sind wir doch richtig gut geworden, nicht wahr?

Nie passt was, irgendein Haar in der Suppe gibt es immer. Im Winter: Weiterlesen „Sommerzeit“

Klartext

„Russenpeitsche“ – diesen recht alten Ausdruck hört man dieser Tage öfter. Dass er in den letzten Jahren ein wenig in Vergessenheit geraten ist, hat zweifelsohne an einem Mangel an passender Situationen gelegen, ihn zu benutzen. Wobei ich mich immer automatisch an das angewiderte Gesicht meines Großonkels erinnern muss, wenn das Wort dann während meiner Kindheit in den 70ern und 80ern wirklich mal gefallen ist. Weiterlesen „Klartext“