Toujours l’amour…

Kinners, ich sag euch eins: Als Mann eines Handwerkers hat man es in Sachen Romantik nicht immer leicht. Handwerker sind einfach zu nüchtern, zu pragmatisch, zu geradlinig für so etwas.

Erst gestern ist es wieder einmal geschehen. Weiterlesen „Toujours l’amour…“

Advertisements

Ausstellungsstück

Winston Churchill wird ein Bonmot zugeschrieben, das die Wichtigkeit von Feinden und sonstigen Gegnern betont – so etwas zeige, dass man sich für etwas in seinem Leben starkgemacht hat.

Das kann ich durchaus unterschreiben.

Ein anderes Sprüchlein wesentlich neueren Datums und aus den USA besagt: „Von den harten Zeiten wird man also stärker? Dann könnte ich inzwischen alleine einen Cadillac in die Höhe wuchten.“

Auch das ist nicht ganz verkehrt.

Gerade als offen lebender Gay ist man immer wieder in der Situation, seinen Platz im Leben zu behaupten. Es härtet einen tatsächlich ab. Irgendwann gelangt man an den Punkt, an dem einen einen scheinbar nichts mehr erschüttern kann.

Betonung auf „scheinbar“. Weiterlesen „Ausstellungsstück“

Männer in der Mauser und ein Besuch bei Meta

Selbst der betriebsamste Bahnhof hat Zeiten, in denen er einsame Tristesse ausstrahlt. Zum Beispiel am Sonntagmorgen um Viertel nach sieben. Die große Halle ist bis auf ein paar letzte Nachtschwärmer leergefegt, oben an den Bahnsteigen stehen deutlich weniger Züge. Die paar, die doch auf ihre Abfahrt warten, wirken wie unsereins am Montagmorgen: Muffelig, verschlafen – am liebsten hätten sie sich nochmal umgedreht und unterm kuscheligen „Plümmo“ eingemummelt.

Obwohl es heute zu einem ganz besonderen Termin, den mir ein ganz besonderer Freund möglich gemacht hat (und dem ich dafür gar nicht genug danken kann), nach Hamburg geht, fühle ich mich ein wenig so, wie diese Züge aussehen. Dabei bin ich gestern schon um acht in den Buntkarierten gewesen. Trotzdem war die Nacht zu kurz. Und ein bisschen sind wohl auch die Medikamente schuld, die ich seit einiger Zeit nehmen muss. Aber machen wir uns nix vor: Weiterlesen „Männer in der Mauser und ein Besuch bei Meta“

Wuchtbrummen und Hormonwechsel

Als Gay in der Pubertät ist man ja doch ein bisschen anders als die anderen Jungs im Hormonwechsel. Das hat sich damals in den Achtzigerjahren nicht bloß darin gezeigt, dass das beste Pausengesprächsthema für meine Klassenkameraden die Oberweite von Kim Basinger gewesen ist während ich lieber mal den Brustpelz von Pierce Brosnan gekrault hätte. Nein, da ist noch mehr gewesen: Weiterlesen „Wuchtbrummen und Hormonwechsel“

Bella Italia!

Sonntag: Der Tag der Ruhe und der Entspannung. Zumindest in jeder normalen Familie. Aber was ist schon normal?

Keine Antworten auf rhetorische Fragen, bitte.

Ich behaupte ja gerne, das homosexuelle Paare im Allgemeinen und mein Mann und ich im Besonderen sich in nichts von der so genannten „normalen“ (oder wie ich gerne sage: handelsüblichen) Familie unterscheiden. Bisweilen gibt es dann aber doch Situationen, die mich arg daran zweifeln lassen.

Am gestrigen Sonntag war es mal wieder soweit. Weiterlesen „Bella Italia!“

Tusch des Schreckens

Wieder mal bin ich spät dran mit der Bloggerei. Wieder gibt es gute Gründe:

Erstens: Mein allsonnabendliches Samurai-Sudoku im Hamburger Abendblatt war heute so verflixt knifflig, dass ich nicht eher dazu gekommen bin.

Zweitens: Bis vor ein paar Minuten war ich drauf und dran, euch darüber zu informieren, dass es hier von mir nichts mehr zu lesen gibt und mich dann zu verabschieden.

Warum? Kann ich euch sagen! Weiterlesen „Tusch des Schreckens“