Blick zurück in Zuversicht

Es heißt doch, je älter man wird, desto mehr besinnt man sich auf die Kindheit zurück. Aus eigener, unlängst gemachter Erfahrung kann ich dazu nur eins sagen:

Stimmt.

Vor ein paar Tagen habe ich nämlich meinem Mann den Rücken mit einer Salbe eingerieben und kam mir angesichts des dem schmerzlindernden Balsam entströmenden Odeurs plötzlich wieder vor wie vor *nuschelnuschel*-zig Jahren in der Grundschule: Weiterlesen „Blick zurück in Zuversicht“

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Wie? Jetzt schon?

Wenn ich an jedem Donnerstag um kurz vor acht für meinen allwöchentlichen medizinischen Termin das Haus verlasse, ist das ein Routinemarsch wie der Weg zum Job: Feste Strecke, festes Ziel, immer die gleichen Leute, immer zur gleichen Zeit. Einziges Zeichen von Veränderung sind die Blätter an den Bäumen im Kreislauf der Jahreszeiten. Selbst der Aufbau des hässlichsten Adventsgesteckes der Welt, also des riesigen Weihnachts-„Baumes“, auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt ab Ende Oktober wird nicht viel anders wahrgenommen. Nämlich gar nicht. Weil es Gewohnheit ist.

Heute Morgen habe ich es dann doch mal wahrgenommen: Weiterlesen „Wie? Jetzt schon?“

In Hamburg sagt man „Tschüß“

Reisetagebuch 2018 – Teil 6

Intercity 2213 Hamburg -> Dortmund, zwischen Bremen und Osnabrück – Freitag, 17.08.2018 – am Nachmittag

Wenn sich da mal nicht ein Kreis schließt. Der Urlaub endet, wie er auch begonnen hat: Geänderte Waggonreihenfolge, aufgehobene Sitzplatzreservierungen, und wieder habe ich meinen bei der Buchung eigens auf dem Waggonplan rausgesuchten Einzelplatz nicht bekommen. Stattdessen teile ich mir ein 1.-Klasse-Abteil mit fünf anderen Reisenden, die von der nicht funktionierenden Klimaanlage genauso „begeistert“ sind wie ich. Aber unsere Konstellation passt: Weiterlesen „In Hamburg sagt man „Tschüß““

Aretha, Amerigo und ein bisschen Arbeit

Reisetagebuch 2018 – Teil 5

Hamburg – Donnerstag, 16.08.2018 – morgens im Hotel

Was für eine Ungerechtigkeit. Da wirst du morgens wach und hörst als erstes in den Radionachrichten, dass Aretha Franklin tot ist. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, bekommst du drei Minuten später den neuesten Schlager der Saison von irgendeinem deutschen Sangesternchen um die Ohren gehauen und damit erstmal so richtig vorgeführt, mit welcher Lücke wir zurückgelassen werden. Im Hintergrund hörst du dabei den großen Vinylius – oder wer immer der Schutzpatron der Popmusik ist – grausam lachen.

Weiterlesen „Aretha, Amerigo und ein bisschen Arbeit“

KO oder OK?

Reisetagebuch 2018 – Teil 4

Hamburg – Mittwoch, 15.08.2018 – abends in der HafenCity

Junge, Junge – was für ein Tag. Da das Bergfest gestern schon war, gibt’s heute eine etwas verspätete Halbzeitbilanz „Hamburg 2018“:

Mir geht es gesundheitlich zwar besser als im letzten Jahr, aber wenn etwas rund dreiundzwanzig Jahre in dir schlummert, um irgendwann erneut fröhliche Urstände zu feiern, sollte man nicht mit einer Wunderheilung rechnen. So schön wie die Zeit bisher auch war – Weiterlesen „KO oder OK?“

Frühstück hui, Mittagessen pfui

Reisetagebuch 2018 – Teil 3

Hamburg – Dienstag, 14.08.2018 – frühmorgens im Hotel

Fünf Uhr dreißig. Man muss schon ziemlich bescheuert sein, um im Urlaub so früh aufzustehen. Oder was Tolles vorhaben.

Hab ich auch. Und dazu gehört ein gut fünf Kilometer langer Spaziergang durch das frühmorgendliche Hamburg. Weiterlesen „Frühstück hui, Mittagessen pfui“

Liebesgrüße aus Hamburg

Von Christian Morgenstern gibt es einen Spruch, dass das Erste, wonach Herr und Frau Müller fragen, wenn sie in den Himmel kommen, Postkarten sind. Zu seinen Lebzeiten ist das sicherlich so gewesen und auch noch lange Zeit danach. In meinen Kindertagen hat es keinen Urlaub gegeben, ohne dass wir unseren Daheimgebliebenen Unmengen von Postkarten geschrieben hätten: Weiterlesen „Liebesgrüße aus Hamburg“