Wochenendtelegramm

Sonnabend, kurz nach zwanzig Uhr. Ich denke mal, hier wird heute sowieso kaum jemand lesen, so von wegen #GERSWE oder meinethalben auch #SWEGER (im Grunde genommen ist es mir sch**ßegal), also mache ich es mir nochmal leicht mit ein paar Gedankensplittern der letzten Tage:

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Ich wär‘ dann soweit

„Ich zähle täglich meine Sorgen“, sang Peter Alexander vor fast sechzig Jahren. Ob man die wirklich unbedingt zählen sollte, wage ich in Frage zu stellen. Je nach Aufkommen könnte das irgendwann doch ein bisschen zu belastend sein.

Trotzdem zähle ich ständig irgendwas. Beim Ausräumen von der Spülmaschine in den Schrank zähle ich Geschirr und Besteck. Ich zähle die Wäschestücke, die ich in die Waschmaschine packe. Ich zähle die Pfähle eines Zauns, an dem ich auf irgendeinem Weg vorbeigehe.

Woher das kommt? Weiterlesen

Kaffeepausenthese

Es ist Montag, ich sitze auf meinem Balkon, habe eine Tasse Kaffee in der Hand und genieße den endlich eingetroffenen Frühling. Ich merke, dass ich so gar keine Lust habe, mich für länger an den Schreibtisch zu setzen. Der Bregenkasten (für die Nicht-Plattdeutschen: das Gehirn) ist trotzdem in Betrieb: Weiterlesen

Kei-ne Draht-klei-der-bü-gel!

Die wohl epischste Szene aus einem der gerade in schwulen Kreisen sehr beliebten Filme mit hohem „Camp“-Gehalt: Meine liebe Rabenmutter. Die von Faye Dunaway gespielte Joan Crawford verprügelt ihre Adoptivtochter mit besagtem Kleiderbügel, weil diese vergessen hat, die Einmal-Drahtkleiderbügel aus der Wäscherei gegen die richtigen zu ersetzen.

Über den Wahrheitsgehalt Weiterlesen

De-nein vu-Erlebnis

ABBA sangen vom Geschichtsbuch im Bücherregal, man spricht bisweilen von Kismet, und wer mit dem vorgenannten Wort eher einen Katzennamen verbindet, dürfte eventuell die Vokabel Déjà vu verwenden, wenn er von Ereignissen spricht, die sich wie ein Ei dem anderen gleichen. Das Leben spielt quasi Weiterlesen

Badetag

Tusch! Fanfare!

So beginnt eine der köstlichsten Szenen aus der Verfilmung von Agatha Christies Evil Under The Sun mit Peter Ustinov, und die musikalische Untermalung lässt ahnen, dass jetzt nur etwas ganz Großartiges kommen kann. In der Tat: Weiterlesen

Läufers Identitätskrise

Woran erkennt man, dass der Herbst Einzug gehalten hat? Also, abgesehen vom Offensichtlichen wie kürzeren Tagen, goldbraunen Blättern an den Bäumen und einer Morgenkälte, die einem solche Gänsehaut macht, dass man darauf Parmesan reiben könnte?

Nun, unter anderem daran, dass Weiterlesen

Elender Feigling

Heute Morgen war es soweit. Zum ersten Mal führte mich mein Weg wieder an jener Stelle vorbei, an der ich vor genau fünfundsechzig Tagen eine richtig üble Begegnung gehabt hatte. Friedlich lag sie da, in einer Idylle, die nur gelegentlich von dem Geräusch eines Weiterlesen

Leser-Top-10, # 4

So jung und schon so beliebt. *lach*

Platz 4 des Sommerferienrückblicks im Wortgepüttscher. Viel Spaß! Weiterlesen

10 Survivaltips für das Sportlerlazarett

Heute ist Tag drei nach meinem ausführlich bebloggten Besuch in der Notfallambulanz und dem damit ausgesprochenen Verbot zum Lauftraining. Gestern und vorgestern habe ich – wie ärztlich angeordnet – mit sehr viel Weiterlesen

Wie soll ich DAS meinem Biographen erklären?

„Treibt Sport, oder ihr bleibt gesund“ – dieser Stoßseufzer ist wohl jedem Sportler mal über die Lippen gekommen, der Opfer einer Malaise in Verbindung mit seiner Leibesertüchtigung geworden ist. Und was haben sie nicht alle für Heldenepen zu erzählen. Beim Radfahren in den Graben gefallen, und um gefunden zu werden, mussten sie von Hand das kleine Rädchen am Dynamo drehen, um so ein schwaches Glimmen der Lampe zu erzeugen. Beim Sportfischen von einem besonders wehrfreudigen Hecht mitgerissen worden und fast ertrunken. All so was.

Da komme ich mir jedes Mal richtig mickrig vor, wenn mir was passiert. Weiterlesen

Nach dem Abpfiff (und noch ein bisschen länger)

Wenn man in einer Stadt namens Dortmund wohnt, begegnet einem das tagtäglich an jeder Ecke – Autokennzeichen, lokaler Slang, Straßenschilder. Erleben die Einwohner von Frankfurt, München und Herford mit ihren eigenen Städten wahrscheinlich ganz genau so.

Dass man obendrein in einer Fußballstadt wohnt, zeigen Weiterlesen

Hüa!

War das nicht ein herrliches Wetterchen gestern? Den Wunsch, dass es jetzt dauerhaft so bleiben könnte, hat Petrus zwar nicht erhört, aber andererseits sollte er sich auch nicht gleich zu Anfang zu sehr verausgaben, sonst wird das mit dem schönen Sommer nix.

Jedenfalls hat’s mich gestern nicht in den vier Wänden gehalten. Die Gelegenheit war günstig, meinem reduzierten Winterprogramm von 10 Kilometern Lauftraining täglich endlich den Tritt zu geben Weiterlesen