Olle Trödelei! (op Platt)

Halloween, Valentinsdog, Superbowl kieken… Dat gifft genuch ut Ameriko, dat över de Johrn no Düütschland kamen is, ober eenich nüms so weerklich bruuken deiht.

Keen Regel ohne Utnohm: Weiterlesen „Olle Trödelei! (op Platt)“

Advertisements

Een is so jung as een sik föhlt

Gestern Obend hett uns Naver op ’n Weg torüch vun’n Greunhöker op ’n lütten Schnack bi uns inkiekt. Mit meist söbentig Johrn is he nich mehr de Allerjüngste, un dorüm heff ik ehm achterno de Tasch mit sien Greuntüch un de sworen Buddels mi Woter in sien Wohnung tragen. Wie dat bi Navers, de goot miteenanner utkümmt, so geiht, hefft wi uns glieks nochmol verschnackt. As ik no’n halve Stünn wedder dool in uns Wohnung kamen bün, froogt mien Mann mi: Weiterlesen „Een is so jung as een sik föhlt“

Köökenkinners

As ik noch ’n Kind weesen bün, heff ik jümmers ganz genau wusst, wann de Blöhtiet anfangen hett. Doföör heff ik nich mol ’n Blick op den eersten Krokus bruukt. Ober wenn ik so as jeden Sünnobend to’n Mittagessen bi mien Grootöllern gangen bün un mien Opa is mol nich do wesen, heff ik sofort Bescheed wusst. Opa is neemich jümmers in de lotern halve Stünn vöör’t Eten tohus wesen. Dorop hett he bestannen: Um Slag Klock twölf gifft dat Middag – un wehe den, wokeen nich pünktlich an’n Disch sitten hett!

Blots an’n Anfang vun’n Blöhtiet nich, do is he wat pflegelichter wesen. Weiterlesen „Köökenkinners“

Männer in der Mauser und ein Besuch bei Meta

Selbst der betriebsamste Bahnhof hat Zeiten, in denen er einsame Tristesse ausstrahlt. Zum Beispiel am Sonntagmorgen um Viertel nach sieben. Die große Halle ist bis auf ein paar letzte Nachtschwärmer leergefegt, oben an den Bahnsteigen stehen deutlich weniger Züge. Die paar, die doch auf ihre Abfahrt warten, wirken wie unsereins am Montagmorgen: Muffelig, verschlafen – am liebsten hätten sie sich nochmal umgedreht und unterm kuscheligen „Plümmo“ eingemummelt.

Obwohl es heute zu einem ganz besonderen Termin, den mir ein ganz besonderer Freund möglich gemacht hat (und dem ich dafür gar nicht genug danken kann), nach Hamburg geht, fühle ich mich ein wenig so, wie diese Züge aussehen. Dabei bin ich gestern schon um acht in den Buntkarierten gewesen. Trotzdem war die Nacht zu kurz. Und ein bisschen sind wohl auch die Medikamente schuld, die ich seit einiger Zeit nehmen muss. Aber machen wir uns nix vor: Weiterlesen „Männer in der Mauser und ein Besuch bei Meta“

Botschap vun de annere Siet

Gistern heff ik in’n lütten Clip op de Fratzenfiebel-Siet vun BBC Radio Fief sehen, datt een jung Froo ut England sik en Tattoo op’n Puckel hett steken loten. Dat sieht so ut as de Diagramme in’t Fernsehen bi Navy CIS ode so – düsse Wellenlinien op ’n Computerglotzkasten, wenn se mol wedder ’n Telefonschnack vun Mörders un annere Spitzbuben unnersöken möten. Wenn de junge Froo dann düsset Tattoo mit een bestümmte App föör ehrn Ackerschnacker affilmt, wannelt sik dat wedder in Ton üm un se höört de laatste Noricht, de ehr Leevlings-Grootmudder ehr op den Anrufbeantworter schnackt hett bevöör se dood bleven is.

Ik geef dat giern to: Weiterlesen „Botschap vun de annere Siet“

Jingle… Toooooooor! (op Platt)

Nu is dat passeert! Ik heff dat jümmers wusst, datt dor nix Gotet bi rümkummt! Düsse ganzen echten un utdachten Fierdogs bringt uns Kinners freuher oder loter ganz dööreenanner!

Gistern, an de Grundschool bi uns gegenööver. Groote Pause. De Buttschers joogt eenanner, speelt Reepjümpen ode sowat as „Scheer – Steen – Papeer“.

Vöör all’n ober sünd se luut.

Bannig luut sogoar. Weiterlesen „Jingle… Toooooooor! (op Platt)“