Halt die Klappe NICHT, Rose!

Zum Wochenausklang gibt’s mal wieder einen Buchtipp, wie immer mit dem Fokus auf ein älteres Werk. Heute im Angebot: Die 1995 erschienene erste Auflage von

Betty White1Here We Go Again – My Life in Television von Betty White

Worum geht’s? In Deutschland hat man Betty White eigentlich erst als Golden Girl Rose Nylund kennengelernt. Doch in den USA ist sie eine TV-Pionierin, die auf eine rund siebzig Jahre währende Karriere zurückblicken kann.

Sie hat alles miterlebt und -gestaltet, angefangen mit den ersten Testsendungen – die den Namen FERNsehen eigentlich gar nicht verdient hatten, weil die EntFERNung bei der Ausstrahlung gerade mal die Distanz vom vierten Stock bis ins Erdgeschoss der Test-Fernsehstation überbrückte. Seitdem hat sie kontinuierlich Fernsehgeschichte geschrieben: Sie war u. a. Ende der 1940er Jahre der erste weibliche Star, der von der stummen Assistentin zur vollwertigen Co-Moderatorin einer täglichen, fünf Stunden (!) langen Liveshow avancierte. Sie war die erste Frau in den USA, die sowohl eine Quizshow moderierte als auch die Urlaubsvertretung für Talkshowlegenden wie Johnny Carson übernehmen durfte. Als Schauspielerin gewann sie den Emmy für ihre Rollen u. a. als gewitzte Hausfrau in Life With Elizabeth (1953 – 1955), als männermordende Egomanin Sue Ann Nivens in der The Mary Tyler Moore Show (1973 – 1977), und natürlich als Golden Girl Rose (1985 – 1992).

Als Zeitzeugin lässt Betty White den Leser hinter die Kulissen des TV-Business blicken, ohne dabei indiskret zu sein. Mit vollem Herzen dabei, mit gebührendem Respekt vor Kollegen, einer gehörigen Dosis Herzenswärme und einem Schuss feinen Humors porträtiert Betty White das Metier, das scheinbar extra für sie geschaffen wurde und verrät natürlich auch einiges aus ihrem Privatleben.

Welchen Eindruck hinterlässt das Buch? Wenn etwas ungewöhnlich erscheint, dann höchstens, dass vieles auf den ersten Blick ein wenig zu zuckersüß wirkt. Betty White benutzt Adjektive wie „dear“, „sweet“, „wonderful“ oder „lovely“ beinahe inflationär. Doch wer zwischen den Zeilen liest, wird feststellen, dass sie jedes Wort ehrlich meint. Insgesamt ist Here We Go Again eine amüsante Unterhaltungslektüre, aber auch eine informative Geschichtsstunde, die nachvollziehen lässt, warum sich das Fernsehen so entwickelt hat, wie es sich entwickelt hat. Und es ist das Portrait einer warmherzigen, aber auch tüchtigen Persönlichkeit, die den Ehrentitel „TV-Legende“ zu Recht verdient hat.

Lesen ist Genuss – welche kulinarische Begleitung sollte es geben? Die Frage stellt sich doch eigentlich gar nicht, oder? Käsekuchen!

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Mein fantastischer Superheldenname

Superheld1aInsgesamt sind Social Networks schon ganz okay. Ich hab‘ sie durchaus zu schätzen gelernt, unter anderem als schnelle Kommunikation mit Leuten, die einfach zu weit entfernt wohnen, um sich „mal eben“ mit ihnen auf einen Kaffee zu treffen.  Bei einer lieben Freundin in Panama City/Florida ist das ein Ding der Unmöglichkeit.

Auch zur schnellen Unterhaltung und/oder Information zwischendurch sind sie durchaus geeignet – als Fan von Ralph Ruthe freue ich mich über jeden neu geposteten Comic ebenso wie über die Ankündigung von Album- oder Buchveröffentlichungen meiner Lieblinge.

Doch keine Suppe ohne Haar darin. Was mich im bekanntesten aller Social Networks bisweilen nervt, sind diese kleine Spielchen à la „Welche Weihnachtselfe bist du?“, „Entdecke deinen Drag Queen-Namen“ oder „Welcher Hobbit bist du?“, die wie ein Kettenbrief verbreitet werden. Zu sehen ist ein buntes Bildchen, auf dem ein kleines Figürchen abgebildet ist, welches das gesuchte Wesen darstellen soll. Nun soll man den ersten Buchstaben seines Vornamens mit seinem Geburtsmonat (o. ä.) kombinieren und mit zwei entsprechenden Listen auf besagtem Bildchen vergleichen. Bei der Suche nach der Weihnachtselfe kommt dann etwas heraus wie „Gingerbread Sugar-Socks“, zu deutsch: „Lebkuchen Zuckersöcken.“ Dabei hasse ich Lebkuchen!

Als diese Spielchen in ihren unzähligen Varianten aufkamen, waren sie durchaus witzig – wie alles, was neu ist. Aber dann wurde es zunehmend absurder: „Wie lautete dein Name, wenn du ein Cocktail wärst?“ (Grapefruity Paradise Punch.)

Oder: „Was wäre dein Name als Rose?“ Das wusste ja nicht mal Umberto Eco!

Das mit Abstand blödeste Spiel ist mir gestern  untergekommen: „Wie lautet dein Superheld-Name“ – wow, wer wollte noch nie die Welt retten, so als Grüner Blitz  oder als Silberner Pfeil im superheldenmäßig super sitzenden Superheldenanzug nebst passendem Umhang und nicht etwa singend per selbstmitleidiger Betroffenheitslyrik à la Tim Bendzko?

Aus purer Neugier habe ich mitgemacht. Was sind die Anforderungen? „1: Die Farbe der Hose, die du gerade trägst. 2: Der Gegenstand rechts von dir.“

Toll.

Ich bin das Graue Akkuladegerät.

Nachtrag am 12.06.2014: Passend zum Beginn der Fußball-WM ist natürlich auch ein Spiel „Wie lautet dein Samba-Name“ aufgetaucht. Demnach heiße ich Ritmo Waka Waka de la Handetasche. Was macht man mit so einem Namen? Kriegt man dann eine eigene Dokusoap, oder tritt man 2015 für Köln beim Eurovision Song Contest an…? 😉

Late Night Talk

LateNightTalk„Hast du den Autoschlüssel wiedergefunden?“

Irritiert blicke ich von meiner Bettlektüre hoch, denn dunkel ist meines Mannes Rede Sinn. „Was ist los?“ frage ich.

„Hast du den Autoschlüssel wiedergefunden?“

Also habe ich ihn doch richtig verstanden. Das Dumme ist nur: Wir ‚aben gar keine Auto! Also antworte ich: „Nö.“

Jetzt schlägt er die Bettdecke zurück und schwenkt die Beine auf den Fußboden. „Dann suche ich ihn eben selber!“

Ich überrede ihn, sich wieder hinzulegen. Nachts um halb drei muss man keine Autoschlüssel suchen. Schon gar keine eingebildeten. Aber ich kann mir am folgenden Morgen nicht verkneifen zu fragen: „Und? Hast du die Autoschlüssel gefunden?“

„Welche Autoschlüssel?“

„Die, die du letzte Nacht gesucht hast.“

„Spinnst du?“

Kein Zweifel, mein Lieblingsmensch hat das Herz am rechten Fleck. Aber manchmal – vor allem nachts – frage ich mich, wo sein Kopf herumschwirrt. Eine Situation wie die beschriebene kommt nämlich immer wieder mal vor, seit ich ihn kenne: Scheinbar wach, kann er sich Tee kochen, das letzte halbe Rundstück von gestern belegen und essen und dabei komplette Konversationen bestreiten. Und von alledem weiß er am nächsten Morgen… nichts mehr! Ich kenn‘ mich da nicht so aus, aber könnte das eine Vorstufe von Mondsucht sein.

Nun ja, solange es nur um imaginäre Autoschlüssel geht, ist das nicht weiter tragisch. Aber manche Dinge gefährden am nächsten Tag ganz schön den Ehefrieden. In der Regel bin ich nämlich noch hellwach, wenn er nachtgeschwätzig wird, eben weil ich so lange lese. Dabei übersehe ich oft, dass Ulis Bewusstsein anders als meins auf Sparflamme kocht. Trotzdem breche ich spontan ein alltägliches Gespräch vom Zaun: „Was soll ich eigentlich morgen kochen?“

„Mach doch mal wieder Schnüsch. Aber nicht wieder so geizig mit dem Matjes!“

„Okay.“

„Eine einziger ist ja wohl ein bisschen wenig – wenn du so weitermachst, haben wir bald wieder Lebensmittelkarten!“

„Ist ja schon gut, Herr und Gebieter! Also zwei Matjesfilets für dich.“ Ich selbst bin nämlich Vegetarier.

Vier! Soll ja für zwei Tage reichen.“

„Ist notiert – vier“, gebe ich nach. „Zufrieden?“

„Zufrieden.“

Am nächsten Morgen, ich komme gerade vom Einkaufen wieder: „Weißt du, worauf ich mal wieder Lust hätte? Auf ’nen richtig schönen Nudelauflauf. Machste uns den heute?“

„Du hast wohl nicht mehr alle Krabben auf’m Kutter! Letzte Nacht hast du noch Schnüsch bestellt und ausdrücklich auf vier Matjesfilets bestanden. Jetzt, wo ich alles eingekauft habe, soll ich das Menü wieder umstellen? Kommt gar nicht in die Tüte!“

„Wann habe ich letzte Nacht Schnüsch bestellt? Da habe ich tief und fest geschlafen!“

Manchmal frage ich wirklich, warum manche Leute so begeistert die Late Night Talk Shows im Fernsehen einschalten. Das, was man zu später Stunde in den eigenen vier Wänden erleben kann, ist doch viel unterhaltsamer. Oder geht’s etwa nur bei mir so zu?

Berliner Luft, Luft, Luft

Gestern war bekanntlich Feiertag. Das Wetter war ein bisschen zu trübe (genauer: es hat in einer Tour gepladdert) für Outdoor-Aktivitäten, also habe ich es mir mit meinem Mann zuhause kommodig gemacht. Wir haben unsere Nachbarin eingeladen, zusammen Waffeln gebacken, Kaffee getrunken, ausgiebig geschnackt und gelacht. Dabei lief die ein oder andere Vinylplatte aus meiner umfangreichen Sammlung. Darunter war auch eine besondere Spezialität, nämlich eine Platte mit Alt-Berliner Liedern aus… Australien!

Ich weiß wirklich nicht mehr, wie diese weitgereiste Platte in meine Sammlung gelangt ist, aber ich mag sie sehr, obwohl doch eine Platte mit Alt-Hamburger Liedern viel besser zu mir passen würde.

Vielleicht liegt es an der Unbekümmertheit und dem Optimismus – nicht nur aus der Zeit von 1900 bis 1930, als die meist von Paul Lincke und Willi Kollo komponierten Lieder entstanden sind. Auch die 1960 entstandenen Aufnahmen dieser Platte mit der anmutigen Sopranistin Ilse Hübener, mit dem voll Altersabgeklärtheit und trotzdem gar nicht leise singenden Bruno Fritz oder mit der durch ihre Songs förmlich ausgelassen tobenden Brigitte Mira strahlen jene Unverwüstlichkeit aus, für die Berlin gerade in der Ära der Kollo-Musikrevuen und der von Originalen wie Harald Juhnke bewundert wurde.

Ist die Platte hoffnungslos altmodisch? Und wie! Aber: Wenn du etwas hörst, das dir gefällt – analysiere es nicht. Sing einfach mit!

Heute vor einem Jahr: Dortmund

Barop1bDortmund, 29.05.2013, morgens gegen neun Uhr. Jogging in Richtung Hombruch. Der Weg führt unter anderem an der großen Umsteigestation Barop Parkhaus vorbei, Knotenpunkt für eine Stadtbahnlinie und vier oder fünf Buslinien. Ein hochstehender Pflasterstein beim Wartebereich für die Busse bringt mich zu Fall, ich stürze, schabe über einige andere Pflastersteine, schlage mir dabei Knie und Stirn blutig, mein T-Shirt bekommt einen klaffenden Riss. Den Schmerz merke ich nicht, denn ich bin so verdattert, dass ich erstmal regungslos liegen bleibe. 10 Sekunden? Eine Minute? Who knows. Dann sortieren sich meine Sinne langsam wieder und ich merke: Wäre ich noch zwanzig Zentimeter weitergerollt, wäre ich mit dem Kopf noch mitten in einer Glasscheibe gelandet.

Zu dieser Zeit anwesend: Drei Busfahrer, die auf ihren Stadtbahn-Anschluss gewartet haben, und rund 25 Passagiere beim Ein-/Aus-/Umsteigen. Nicht einer von denen kommt zu mir rüber und bietet mir Hilfe an. Keiner zückt sein Handy, um ggf. den Rettungswagen zu bestellen. Desinteresse allenthalben. Ich rappele mich auf, hinke los und mache mich so gut es geht auf den Weg nach Hause. Dabei muss ich die Straße überqueren und komme am Wartebereich für die Busse in die Gegenrichtung vorbei. Da gröhlt mich einer, der meinen Unfall von einem Logenplatz auf einer Bank aus beobachtet hat, im breitesten Dr. Stratmann-Ruhrpöttlerisch und mit schadenfrohem Grinsen an: „Dat hat gezz abba wehgetan, woll?“

Kein Kommentar.

Nur der Verweis auf das, was knapp drei Wochen später in Hamburg passiert ist.

Nz-nz-nz-nz

Hip Hop2Je näher ich der Stadthalle komme, desto mehr habe ich das Gefühl, am falschen Ort zu sein. Es ist Sonnabend, und in Unna finden die Westdeutschen Meisterschaften im Hip Hop statt, an der mein Neffe mit seiner Tanzformation teilnimmt. Selbstverständlich bin ich als Schlachtenbummler mit von der Partie. Von dem zu erwartenden Lärm, den meine Schwester prophezeit hat, keine Spur. Sie übertreibt mal wieder, denke ich. Ich werd‘ die fünf Stunden schon ohne die empfohlenen Ohrstöpsel aushalten.

Doch Hip Hop-Musik ist trügerisch. Sie schleicht sich nicht sinnig und suutje an – sie ist irgendwann da. Und zwar richtig. Denn kaum habe ich das Gebäude betreten, fährt mir der Sound gnadenlos… nein, nicht in die Ohren, sondern in die Magengrube. Diese bassgeschwängerten Nz-nz-nz-nz-Beats haben eine Druckkraft in ihren Schallwellen… man sollte ernsthaft überlegen, sie als CO2-freien Antrieb in Containerschiffe einzubauen.

Natürlich ramme ich mir jetzt doch die Ohrstöpsel in die Gehörgange. Meine Hausmarke ist eigentlich ganz gut, aber gegen die Belastung, der sie ausgesetzt sind, als ich dann endlich den eigentlichen Veranstaltungssaal betrete, sind sie machtlos. Die Dezibel dämmen sie vorbildlich auf leicht erhöhte Zimmerlautstärke runter, doch den Druck der Schallwellen blenden sie nicht aus. Kein Wunder, denn diese erreichen nicht nur das Trommelfell, sondern fahren durch den ganzen Körper. Der Boden vibriert. Am Ende der Veranstaltung fühle ich mich so durchgeschüttelt, als wäre ich tagelang wieder und wieder mit einem Fahrrad die Calà del Sasso hinuntergefahren. Aber es hat sich gelohnt: Zwei dritte Plätze, drei Vizemeistertitel und vier Meistertitel haben sich mein Neffe und sein Team ertanzt. Herzlichen Glückwunsch.

Nächstes Jahr bin ich natürlich wieder dabei!

Honey Boo Boo

Honey Boo Boo 4bIst jemand hier fernsehaffin genug, um Honey Boo Boo zu kennen? Mir war sie jedenfalls unbekannt, bis der Name am letzten Wochenende mehrmals fiel. Um nicht ganz uninformiert dazustehen, habe ich kurz das Internet befragt. Selbiges verriet, dass Honey Boo Boo der Spitzname eines sechsjährigen amerikanischen Mädchens ist, das von seinen Eltern nicht nur zu den berühmt-berüchtigten Beauty Pageants (Schönheitswettbewerben für Kinder) geschickt wird, sondern dass das Leben der Familie aus Georgia auch Teil einer Reality-Show ist, wobei das Hauptaugenmerk auf Honey Boo Boo liegt.

Jetzt noch schnell ein YouTube-Video geschaut (manchmal sind Smartphones ja doch ganz praktisch). Was man sehen konnte, war eine Familie, die auf uns Mitteleuropäer wie eine Mischung aus den Bundys und Vom Winde verweht wirken muss, im Zentrum der Aufmerksamkeit ein Mädchen mit flachsblonden Locken, etwas Babyspeck und viel Wichtigem zu sagen. In diesem Alter plappern Kinder munter drauflos und sprudeln heraus, was ihnen gerade in den Kopf kommt, und etwas wie mitten ins Popcorn zu rotzen niesen löst bei ihnen unbändige Heiterkeit aus. Ist nun mal so, weil Kinder noch nicht den „gesellschaftlichen Schliff“ eines Erwachsenen haben. Kennen wir alle aus unserem eigenen Umfeld und vor allem unserer eigenen Kindheit. Ist nicht weiter tragisch. Das ist für die Familie bestenfalls witzig, schlimmstenfalls peinlich, wenn Fremde das mitbekommen und auf einen bedauerlichen Mangel an Kinderstube schließen.

Natürlich wird’s für das Kind an sich auch noch einmal peinlich – spätestens dann, wenn es selber Mutter ist und seine eigene Mutter (nunmehr die Funktion der Großmutter bekleidend) die Enkelkinder der Familie aufklärt, was für ein Früchtchen die Mutter noch war. Aber es bleibt in der Familie.

Derlei Beschränkung auf einen handverlesenen Kreis wird Honey Boo Boo nicht vergönnt sein, eben weil ihre Familie sie so ungeschützt in die TV-Kameras hält. Sich jetzt mit unserem mitteleuropäischen Auge ein Urteil über diese Familie anzumaßen, wäre gewiss falsch. Amerika tickt nun mal anders, und sowohl die Prominenz als auch das Geld im Schlepptau dieser Reality-Show sind vielleicht die einzige Möglichkeit, in Zeiten ökonomisch schwerer Fahrwasser nicht völlig unterzugehen. Aus dem YouTube-Clip ließ sich zudem durchaus schließen, dass die Deern die Aufmerksamkeit bei den Pageants und auch durch das Leben als Fernsehkind jetzt noch genießt. Sie ist ja auch erst sechs.

Aber man kann nicht umhin, sich zu fragen, was passiert, wenn das Mädchen in gar nicht mal so vielen Jahren den Babyspeck verliert und zu einer echten Southern Belle heranblüht, die in allen Irrungen, Wirrungen, Pickeln und sonstigen Unsicherheiten der Pubertät den ersten Freund mit nach Hause bringt. Wie wird’s ihr gehen, wenn dieser Freund Sekunden vor dem ersten Kuss plötzlich einen Moment der Erinnerung hat und sagt: „Bist du nicht das Mädchen, das im Fernsehen mal gesagt ‚Mein neues Geschwisterchen ist so klein – ich habe schön größer gesch***‘?“

Die Lütte tut mir jetzt schon leid.