Muttertag

Moin!

Wie in jedem Jahr steht auch dieser zweite Sonntag im Mai wieder einmal im Zeichen einer ganz besonderen Person.

Die erfahrenen Mütter freuen sich z. B. darüber, dass ihre erwachsenen Kinder sie in ihr Lieblingsrestaurant eingeladen haben, während die jungen Mütter vielleicht in diesem Jahr erstmals in den Genuss des von ihren Kindern zubereiteten Frühstücks kommen – und auf diesem Weg auch mit der goldenen Regel Wo es verbrannt riecht, ist oft einfach nur ebensolcher Toast zu finden Bekanntschaft machen. Aber keine Sorge – aus zuverlässiger Quelle habe ich erfahren, dass nie wieder ein Toast besser schmecken wird. Weiterlesen

Ganz wichtiger Termin!

Lange haben mein Mann und ich uns gewehrt, aber irgendwann sind wir doch schwach geworden: Seit drei (er) bzw. fünf (ich) Jahren sind wir Smartphone-Nutzer.

Wobei ich mich selbst noch nicht mal als echten Nutzer bezeichnen würde. Zum Telefonieren brauche ich das Ding höchstens einmal in der Woche, von meinem Inklusiv-Paket an 200 Frei-SMS habe ich bei jedem Monatsabschluss immer noch mindestens 197 übrig, von meinen 200 MB Internet-Bandbreite gehen auch höchstens 30 weg, und WhatsApp-Nachrichten sowie echte eMails gehen mir mit schöner Regelmäßigkeit mitunter wochenlang durch, weil ich diese Apps dauerhaft auf stumm stehen habe. Weiterlesen

Jetzt aber mal im Ernst

Moin!

Heute gibt’s nicht nur die hochdeutsche Übersetzung des letzten plattdeutschen Artikels, sondern auch meine kleine Versöhnung mit der sonst von mir so gescholtenen „fünften Jahreszeit“: Weiterlesen

Nu ober mol in’n Ernst

Siet vöörgistern is alln’s vöörbi. Is jo Aschdag wesen. Ober dat Thema Karneval lasst mi nich so weerklich lots. Annerendogs heff ik mi jo so’n böten wat över den Karneval ründ üm Rhein un Main lustig mookt. Ober dat gifft ook wat, dat mi bannig beeindruckt hett. Weiterlesen

Tä-täää! Tä-täää! Tä-täää!

Gegensätze sollen sich bekanntlich anziehen. In vielen Fällen mag das sogar stimmen. Manchmal aber eben auch gar nicht.

Einmal im Jahr wird das Zusammenleben zwischen meinem Göttergatten und mir auf die Probe gestellt. Eine sehr harte. Denn wenn eins bei uns so wirklich und überhaupt nicht zusammenpasst, dann unser Clash der Naturelle: Nordisch by nature vs. rheinischer Karnevalsjeck. Weiterlesen

Wiederholungstäter

Allmählich stellt sich in meinen Vierzigern so etwas wie ein Leitmotiv ein. Nämlich die Erkenntnis darüber, dass die Lebensweisheiten der Altvorderen, über die man sich als Teen und Twen schier kaputtlachen wollte, sehr wohl wahr sind.

In den Social Networks, diesen Poesialbumspruchdrittverwertungsstellen, geht derzeit folgendes um: Weiterlesen

Weihnachtsgedanken

Der Feind zeigte erst nach dem freudig angenommenen Heiratsantrag sein wahres Gesicht, denn er ging geschickt vor. Weiterlesen

Es gibt viel zu tun…

… lassen wir es doch einfach.

Manchmal habe ich echt keine Lust mehr. Weil es ohnehin nichts bringt. Alle Versuche, es endlich mal im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert zu bekommen, dass Weiterlesen

Konfirmationsschnack

Gestern war er also endlich, der große Tag der Konfirmation. Schön war’s: Der Gottesdienst ein Erlebnis, die Gäste gut gelaunt, der Konfirmand strahlte ob seines großen Tages wie eine Halogenleuchte.

Alles perfekt – genau wie das Essen. Man hatte sich ja auch Mühe gegeben. Schon Wochen vorher die Speisenfolge geplant. Omas altes Kochbuch (Frakturschrift!) und ihre handschriftliche Rezeptkladde (Sütterlin!) gewälzt. Frische Zutaten von Markt, Schlachter und Bauernhof in der Nachbarschaft, Supermarktware diesmal aus den Regalen, an denen die etwas höheren Preise stehen. Das tagelange Püttschern hat sich gelohnt. Zufriedene Gesichter bei allen, die sich da an der Tafel versammelt hatten.

Doch da war auch dieser eine Gast, den es immer gibt. Dieses eine vorlaute Persönchen, das sich erdreistet zu fragen: „Was hast du für eine Backmischung genommen? Dr. Oetker oder Aldi?“

Dann möchte man das Leinentuch nehmen, mit dem man gerade das Tropfwasser von einer Blumenvase geputzt hat, es diesem Gast um den Hals legen und gaaaaanz sinnig und suutje zuziehen.

Aber man tut es nicht, weil zuviele Leute da sind, die… ihn wiederbeleben würden… *augenzwinker*

Was tut man also?

„Noch’n Kaffee?“