Lach mal – kriegst ’n Keks!

Obwohl Weihnachten im Grunde erst so kurz hinter uns liegt, dass wir quasi noch den Geschmack von Omas Sauerbraten  – wahlweise auch von Vaddis gefüllter Gans, Erbtante Mildreds Haggis (lasst die Frau bloß nie wieder nach Schottland reisen!) oder unserem selbstgeklöppelten Tofu-Bratling – auf der Zunge haben, steht in Kürze bereits das nächste große Fest an, das umfangreicher Dekorationen bedarf: Weiterlesen „Lach mal – kriegst ’n Keks!“

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Erntedank

Erntedank? Im Februar? Falsche Jahreszeit, hm?

Richtig, liebe Leser, genau das dachte ich auch. Doch wie so oft im Leben begann auch die heute zu berichtende Begebenheit damit, dass eigentlich etwas ganz anderes geplant war. Weiterlesen „Erntedank“

Labskaus, Aszendent Schreibmaschine

So wie die heutige Überschrift lautet in etwa für gewöhnlich die Antwort, wenn jemand versucht, mich in ein in ein Gespräch um im siebten Haus, zweiter Stock, dritte Tür links (bei Uranus klingeln) stehende Monde zu verwickeln und zunächst nach meinem eigenen Sternzeichen befragt. Leider kann ich mit Astrologie nicht wirklich was anfangen, und obwohl vun’t Dörp stammend, haben selbst Bauernregeln für mich allenfalls Unterhaltungswert: „Kotzt die Kuh auf deinen Knecht, war das Heu wohl ziemlich schlecht.“

Trotzdem habe ich mich gefreut, als ich vor einer ganzen Reihe von Jahren zu meinem… nein, nicht Vierzigsten, sondern Fünfunddreißigsten ein ausführliches Geburtshoroskop geschenkt bekam. Für eine möglichst korrekte Analyse meines kosmischen Ichs musste ich nicht nur meinen Geburtstag angeben, man wollte sogar die Geburtsstunde wissen und wo genau man meine Mutter von ihrem Übergepäck befreit hatte. Zum Glück reichte die postalische Adresse des Krankenhauses völlig aus, war ich doch damals viel zu sehr dem ersten Schrei an sich beschäftigt gewesen um mir auch noch merken zu können, ob ich selbigen nun hinter Tor im Kreißsaal 1, 2 oder 3 getan hatte. Weiterlesen „Labskaus, Aszendent Schreibmaschine“

Technik föör de Tante

Mien Arvtante Mildred hebbt ji ja al in’n laatsten Maand kennnenlernt. Dat heet ober nu nich, datt ik domit döör bün, jo wat vun Tanten to vertellen, de gor keen echten Tanten sünd.

In Nordüütschland gifft dat to’n Bispeel de Tante Meier. Wo düsse Tante herkamt, is nich so ganz klor, ober jüst as de scheune Afscheedsgruß „Tschüß“ sik över „Atschüß“ un „Adjüüs“ ut dat franzöösische „Adieu“ ergeven hett, kunn ik mi got vöörstellen, datt de Noom Tante Meier ook in de Franzosentiet ünner Napoleon in Hamborg ut een franzöösischet Spreekwoort entstannen un in Umloop kamen is. Weiterlesen „Technik föör de Tante“

Wenn ich dieses Miststück in die Finger kriege!

Ich glaube, mein Mann betrügt mich. Mit einer Frau.

Auf den Gedanken könnte ich kommen, wenn ich es nicht besser wüsste. Schuld an allem ist dieser vermaledeite Karneval. Ina Müller hat mir und wahrscheinlich allen anderen Nordlichtern vollkommen aus dem Herzen gesprochen, als sie in einem ihrer plattdeutschen Programme sagte, Weiterlesen „Wenn ich dieses Miststück in die Finger kriege!“