Männer in der Mauser und ein Besuch bei Meta

Selbst der betriebsamste Bahnhof hat Zeiten, in denen er einsame Tristesse ausstrahlt. Zum Beispiel am Sonntagmorgen um Viertel nach sieben. Die große Halle ist bis auf ein paar letzte Nachtschwärmer leergefegt, oben an den Bahnsteigen stehen deutlich weniger Züge. Die paar, die doch auf ihre Abfahrt warten, wirken wie unsereins am Montagmorgen: Muffelig, verschlafen – am liebsten hätten sie sich nochmal umgedreht und unterm kuscheligen „Plümmo“ eingemummelt.

Obwohl es heute zu einem ganz besonderen Termin, den mir ein ganz besonderer Freund möglich gemacht hat (und dem ich dafür gar nicht genug danken kann), nach Hamburg geht, fühle ich mich ein wenig so, wie diese Züge aussehen. Dabei bin ich gestern schon um acht in den Buntkarierten gewesen. Trotzdem war die Nacht zu kurz. Und ein bisschen sind wohl auch die Medikamente schuld, die ich seit einiger Zeit nehmen muss. Aber machen wir uns nix vor: Weiterlesen

Das fängt ja gut an!

Keine Sorge, ich habe euch nicht vergessen, liebe hochdeutsche Leser. Hier ist sie – die Übersetzung des plattdeutschen Artikels vom vorletzten Montag. Viel Spaß! Weiterlesen

Dat fangt jo got an!

Moin. Altjohrsovend goot överstanden?

Ik weet nich, wie dat bi jo wesen is, ober bi uns hett sik dat so anfeuhlt, as ob tweedusenunsössteihn no all den Spijöök un Krakeel ’n böten wat goot moken hebben wullt. Dat wor ’n richtig kommodigen Obend bi mi un mien Mann. Toerst hebben wi fein to Obend eten, dann hebbt wi ganz nostalgisch bi’n Glas Wien in de Döns vöör uns ole Musikschapp op den Fußboden logert un ole Schallplatten höört, und denn vun Klock 21:45 an hebbt wi den Glotzkasten föör Sluderkrom in’t Treppenhuus ut’n Ohnsorg Theoter anmookt. De niege Inszenierung von tweedusenunsössteihn mit Heidi Kabel ehr Dochter Heidi Mahler in de Hauptroll. Dat is weerklich scheun wesen – düsse niege Version bruukt sik wohrhaftig nich achter den Klassiker vun neegenteihnhunnertsössunsösstig verstecken. Weiterlesen

Throwback Thursday: Heidi Kabel

Diesen Artikel habe ich vor einem Jahr schon einmal gepostet, aber ich denke zum 101. Geburtstag kann man ihn einfach nochmal bringen.

Weiterlesen