Superfood

Mit dem Saft von Zitronen kann man hervorragend putzen, Rote-Beete-Saft kann den Blutdruck senken, Kaffeesatz ist ein perfekter Geraniendünger, Reis hält Salz streufähig, Spargel regt die Libido an… Lebensmittel sind ja so vielseitig. Aber wie bei so manch anderen Dingen kann man es auch hier ziemlich übertreiben: Weiterlesen

Die Steckrübe im Pelzmantel

Wäre es nicht mitten im Januar gewesen, hätte ich die Zeitungsmeldung vor einigen Tagen wahrhaftig für einen Aprilscherz gehalten: In Hamburg haben sich ein Online-Supermarkt und eine Bank (gemeint ist wirklich ein Geldinstitut!) für einen ganz besonderen Service zusammengetan: Weiterlesen

Zwickmühle

O-haue-ha…

Nur noch 13 Tage bis Heiligabend.

Langsam wird es wirklich Zeit.

Sonst brauche ich mich auf dem Friedhof bei Oma selig gar nicht erst blicken zu lassen.

Dann fegt nämlich ein Sturm schlimmer als das, was die Sahara hinbekommt, durch ihre Urne.

Zu Recht.

Ich bin ja auch sonst so gewissenhaft damit und habe es – genau wie früher Oma – kurz vor Weihnachten noch ein letztes Mal fürs Jahr getan. Weiterlesen

Ich wär‘ dann soweit

„Ich zähle täglich meine Sorgen“, sang Peter Alexander vor fast sechzig Jahren. Ob man die wirklich unbedingt zählen sollte, wage ich in Frage zu stellen. Je nach Aufkommen könnte das irgendwann doch ein bisschen zu belastend sein.

Trotzdem zähle ich ständig irgendwas. Beim Ausräumen von der Spülmaschine in den Schrank zähle ich Geschirr und Besteck. Ich zähle die Wäschestücke, die ich in die Waschmaschine packe. Ich zähle die Pfähle eines Zauns, an dem ich auf irgendeinem Weg vorbeigehe.

Woher das kommt? Weiterlesen

Labskaus, Aszendent Schreibmaschine

So wie die heutige Überschrift lautet in etwa für gewöhnlich die Antwort, wenn jemand versucht, mich in ein in ein Gespräch um im siebten Haus, zweiter Stock, dritte Tür links (bei Uranus klingeln) stehende Monde zu verwickeln und zunächst nach meinem eigenen Sternzeichen befragt. Leider kann ich mit Astrologie nicht wirklich was anfangen, und obwohl vun’t Dörp stammend, haben selbst Bauernregeln für mich allenfalls Unterhaltungswert: „Kotzt die Kuh auf deinen Knecht, war das Heu wohl ziemlich schlecht.“

Trotzdem habe ich mich gefreut, als ich vor einer ganzen Reihe von Jahren zu meinem… nein, nicht Vierzigsten, sondern Fünfunddreißigsten ein ausführliches Geburtshoroskop geschenkt bekam. Für eine möglichst korrekte Analyse meines kosmischen Ichs musste ich nicht nur meinen Geburtstag angeben, man wollte sogar die Geburtsstunde wissen und wo genau man meine Mutter von ihrem Übergepäck befreit hatte. Zum Glück reichte die postalische Adresse des Krankenhauses völlig aus, war ich doch damals viel zu sehr dem ersten Schrei an sich beschäftigt gewesen um mir auch noch merken zu können, ob ich selbigen nun hinter Tor im Kreißsaal 1, 2 oder 3 getan hatte. Weiterlesen

Throwback Thursday 2016 – Teil 4

Der letzte Throwback Thursday vor Weihnachten steht für gewöhnlich im Zeichen ganz persönlicher Erlebnisse des sich dem Ende zuneigenden Jahres. Aktuelle Ereignisse haben es jedoch sozusagen als Begleiterscheinung mit sich gebracht, dass ich bereits in den letzten Wochen Weiterlesen

Die Neue in unserem Leben

Sie wohnt jetzt schon ein paar Wochen bei uns, aber eigentlich hat sie gleich am ersten Tag unser Herz erobert. Dabei war ihr Einzug gar nicht bei uns geplant, denn eigentlich haben mein Mann und ich uns selbst genügt. Wenn wir es gemeinsam taten, Weiterlesen

Männer lesen keine Bedienungsanleitung

Schon gar nicht, wenn es um Geräte geht, die man nur ein einziges Mal technisch einrichten muss und die dann (hoffentlich) auf ewig so laufen. Wenn doch, vergessen sie das Gelesene gleich wieder. Sie brauchen’s ja nicht mehr. Denken sie! Weiterlesen

Der kulinarische Patient

Als wir vor sechs Jahren das Haus von Oma ausräumen mussten, habe ich gleich zu Beginn eine ganz klare Ansage gemacht: „Ihr könnt alles haben, ich streite mich um nichts. Nur bei einem dulde ich keine Diskussion: Weiterlesen

Es ist serviert!

1. Juli!

Ein neuer Monat bedeutet für die meisten in allererster Linie zunächst einmal: Zahltag. An den Bankautomaten und Geldschaltern wird’s heute richtig voll. Bringt Zeit mit dorthin!

Für mich persönlich zählt heute etwas ganz anderes: Weiterlesen

Meine Milch und das Spiel um einen Thron

Moin! Vorgestern war mal wieder Plattdüütschtag hier im Blog – folglich gibt’s heute die Übersetung für alle Nicht-Platten. Viel Vergnügen! Weiterlesen

Mien Melk un dat Speel um een Thron

Moin! Es wird mal wieder Zeit für den allmonatlichen Beitrag op Platt – die hochdeutsche Übersetzung wird wie immer in Kürze nachgereicht. Viel Spaß beim Lesen! Weiterlesen

Drei Tage vor dem Ersten…

… ist das Leben bekanntlich am schwersten. Besonders schwer wird es, wenn es nicht nur drei Tage sind, sondern noch vier Tage zuzüglich der letzten Stunden des heutigem Freitag. Man kann im Übrigen noch ein Schüppchen drauflegen, wenn man nämlich noch einen ganzen Monat dranhängen muss, so dass aus vier Tagen ganz fix derer vierunddreißig werden. Weiterlesen