Am Rande erlebt

War das jetzt gerade Torjubel? Nein, doch nicht. Zu schnell ist da nur wieder dieses unterschwellige Geräusch vieler durcheinander murmelnder Stimmen.

Obwohl ich gar kein Fußballfan bin, bin ich dennoch geübt darin, die Geräuschkulisse der Fans des lokalen Bolzvereins zu interpretieren, Weiterlesen „Am Rande erlebt“

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Lokalderby (Hochdeutsch)

Nee, was bin ich froh, dass der April vorbei ist. Ich muss dann immer an meine Dreißigerjahre denken: Für das Jungvolk unter dreißig bist du schon der alte Sack gewesen, und von den Leuten über vierzig hat man immer zu hören gekriegt: „Du bist ja noch so jung.“ Das ist wie eine zweite Pubertät gewesen – zu nichts und niemandem hast du wirklich dazugehört. Bloß die Pickel sind mir zum Glück erspart geblieben.

Der April ist genau wie diese zweite Pubertät – Weiterlesen „Lokalderby (Hochdeutsch)“

Lokalderby (op Platt)

Nee, wat bin ik froh, datt de April vörbi is! Ik mutt dann jümmers an mien Dörtigerjohrn dinken: För de Junggäst ünner dörtig büst du al de ole Sack wesen, un vun de Lüüd över veertig hest du jümmers to hörn kriggt: „Du büst jo noch so jung.“ Dat is as ’n tweete Pubertät wesen – to nix und nüms hest du weerklich bihört. Blots de Pickel sünd mi to’n Glück ersport bleven.

De April is jüst as düsse tweete Pubertät – Weiterlesen „Lokalderby (op Platt)“

Strandgut

Moin!

Im Moment hält mich das Manuskript zu meinem nächten Roman so sehr auf Trab, dass ich kaum dazu komme, hier längere Blogbeiträge einzustellen. Für ein paar kleine Beobachtungen, die ich wie bei einem Strandspaziergang aufgesammelt habe, reicht es aber immer noch: Weiterlesen „Strandgut“

Wahre Liebe für die liebe Ware

Oder auch für die liebste Leidenschaft, aber damit funktioniert das Wortspiel nicht so gut.

Moin erstmal. Ich weiß, ich bin spät dran. Ist immerhin schon nach 22 Uhr. Dafür gibt es mildernde Umstände. Heute habe ich nämlich die Al-Fresco-Saison 2018 eröffnet. Sieben Sonnenstunden und geschmeidige neun Grad auf dem Balkon luden zum ersten Outdoor-Kaffee ein, und das schon am 14. Januar! Nun weiß selbst ich, der irgendwo einen Polarfuchs im Stammbaum sitzen haben muss, sonst wäre ich nicht so wenig kälteempfindlich, dass man bei solchen Temperaturen nicht nur rumsitzen kann. Also habe ich die Blumentöpfe abgeputzt, Spinnweben entfernt und zig andere kleinerere Aufräumarbeiten erledigt, bevor mir dann wirklich den besagten und sogar wohlverdienten Kaffee gegönnt habe. Mein Mann zog es übrigens vor, sich in der wohlgewärmten Küche aufzuhalten. Diese Rheinländer… nix Gutes gewohnt!

Wie dem auch sei – Sonntagskaffee rutscht ohne süße Begleitung immer so schlecht runter, also war ich kurz beim Bäcker ums Eck, etwas Backwerk besorgen. Als ich wieder zurückkam, schob sich gerade eine beachtliche Anzahl von Autos mit auswärtigen Kennzeichen in unser Viertel. Ach, ja – ich hatte es völlig vergessen: Weiterlesen „Wahre Liebe für die liebe Ware“

Jingle… Toooooooor! (Hochdeutsch)

Jetzt ist es passiert! Ich habe immer gewusst, dass da nichts Gutes bei herumkommt! Diese ganzen echten und ausgedachten Feiertage bringen unserer Kinder früher oder später völlig durcheinander!

Gestern an der Grundschule bei uns gegenüber. Große Pause. Die Kleinen jagen sich, spielen Seilspringen oder so etwas wie „Schere – Stein – Papier“.

Vor allem sind sie laut.

Sehr laut sogar. Weiterlesen „Jingle… Toooooooor! (Hochdeutsch)“